uuPS. unabhängiges urbanes Projekt Strohbau

uuPSopie  -  für eine nachhaltige Stadt der Menschen


* Modernes Bauen aus Stroh-Lehm-Holz für Wohnprojekte

* Nachhaltigkeit leben:

                             - sozial

                              - ökologisch

                              - ökonomisch

breite Durchmischung der Bewohner, sowohl hinsichtlich Alter, Lebensstil, sozio-ökonomischer Schicht, Talenten, Erfahrungen........

Mitwirkung von Anfang an

Begleitet und unterstützt durch das uuPS-Entwicklerinnen-Team


uuPS bedeutet „unabhängiges urbanes Projekt Strohbau“.

UNABHÄNGIG, weil weder weltanschauliche noch religiöse oder politische Ziele verfolgt werden.

URBAN, weil selbstverwaltete Mehrgenerationen-Wohnprojekte eine Bereicherung für die „Stadt von morgen“ sein können.

PROJEKT, vom derzeitigen Pilotprojekt ausgehend, sollen aus den Erfahrungen, vor allem, was die Materialität anbelangt, weitere Wohnprojekte entwickelt werden.

STROHBAU: Stroh ist der Ziegelstein der Zukunft. Die Entwicklung dieses Baumaterials ist mittlerweile soweit, dass es aus der Qualifizierung in die Quantifizierung gehen kann und zeitgemäßes und modernes Bauen im mehrgeschossigen Wohnbau damit möglich ist.


Ein Tagtraum - eine Gedanken-Visualisierung, wie es sein könnte, das fänden Sie hier:

Stell Dir vor:

Du   wachst am Morgen vom glucksenden Lachen Deiner Nachbarin auf. Natürlich grinst Du mit und überlegst, was dieser Tag nun für Dich bringen mag. Durch das deckenhohe Fenster am Ende deiner langen „Kemenate“,  sagt Dir ein Sonnen-Strahl von Osten, dass heute  ein schöner Tag wird. Du packst Dich also aus den Federn Deiner Schlafkojen-Ecke und springst in die Dusche in Deinem praktischen Mini-Bad.  Das Wasser ist weich – und Du genießt das unendlich seitdem Du hier wohnst – denn es kommt aus der Regenwasser-Zisterne. Den Kaffeeautomat lässt du heute aus, weil Du dir gleich einen Milchkaffee in der Kantine leisten wirst. Dort triffst du Micha, den Schreiner, der seine Werkstatt im Laden- und Werkstatthaus hat. Ihr unterhaltet Euch über das Konzert, das nächste Woche in der großen Multifunktionshalle stattfinden wird. Und da kommt sie auch schon um die Ecke, Deine fröhliche Nachbarin. Grinsend bedankst Du dich für ihren vitalen „Wecker“ und ihr verabredet, heute Abend gemeinsam das Beet für die Zucchinis vorzubereiten. Die Schüler aus der Schule in der Nachbarschaft hätten  ihre Topf-Zöglinge soweit, dass sie ausgesetzt werden könnten. Derweil kommt Lina, die kleine Tochter von Annegret, die im Haus ein Wohn-Atelier hat und ihre Tochter alleine erzieht. Lina erzählt, wie sie gestern mit den anderen Kindern am Lehmofen weiter gebaut hat, und dass sie bald ein erstes Backfest veranstalten wollen. Ob Du ein gutes Brotrezept hättest, will sie wissen. Während Du nachdenkst, ruft Paul rüber, dass er ein ganz besonders  leckeres für sie habe. Paul ist einer der Architekten, die im Bürohaus ihre Bleibe gefunde haben  – zumindest um dort zu arbeiten. Seine Mutter – Milena - hat seinem Team den Tipp des schönen, noch freien Büroraumes in der neuen Strohbausiedlung gegeben. Sie selbst wohnt hier zusammen mit ihrem Lebensgefährten und dessen schon größeren Kindern in einer der Großraum-Wohnungen. Mittlerweile wird es Zeit für Dich, der Arbeit ins Gesicht zu sehen. Schnell noch mal zurück in Deinen lieb gewonnen Wohnschlauch, Jacke holen und ab aufs Fahrrad. Unterwegs winkt Dir Pierre zu, der gerade auf dem Weg zu seinem kleinen Laden ist, in dem er lauter kleine Produktreihen der hiesigen Hochschule für Gestaltung verkauft, daneben noch etliche seiner eigenen, die er in seiner kleinen Werkstatt auf dem Campus erdenkt und fertigt. Aus dem Augenwinkel siehst du Gertrud, die ihre Kräuter aus dem kleinen Bioladen räumt und Hans, der die Stühle vorm Café aufbaut und die Tischvasen verteilt. Und während Du in den Tag radelst, freust Du dich, dass dieses Projekt "Strohbausiedlung" wahr geworden ist. Du lebst mit tollen Menschen unter einem Dach, mitten in der Stadt, die Miete ist nicht billig aber überschaubar, die Betriebskosten jedoch sind gering, weil es Photovoltaik gibt und Heizen und Kühlen in den Strohhäusern kaum noch notwendig ist. Ganz viel Deiner täglichen Nahrung kommt aus dem Gemeinschaftsgarten oder dem assozierten Landprojekt. Du besitzt nicht mehr so viel Zeugs, weil du vieles teilst und genießt es, einen gemeinsamen Nähraum, eine Bibliothek, eine Werkstatt sogar eine gemeinsame Sauna zu haben…und   findest es toll, dass du mit Deinen persönlichen Freunden im schönen Gemeinschaftsraum kochen und essen und anschließend noch auf der  Dachterrasse mit ihren Grünhäusern einen kleinen Roten schlürfen kannst, und irgendwann – zufrieden – zurück in Deine Kemenate kehrst, wo Du bis zum nächsten Tag die Tür hinter Dir zumachst. Du fühlst dich zuhause, du bist angekommen, kannst dich einbringen in eine Gemeinschaft und in Deinen Stadtteil, aber auch ganz vielen Deiner eigenen Ideen nachgehen. Es sollte mehr Menschen so gut wie Dir gehen, findest Du, und bist froh, dass uuPS so geplant ist, dass es jederzeit an anderer Stelle multiplizierbar wäre. Es ist in Modulen erdacht, so ausgerichtet, dass die Sonne ganz viel passiv-solar erledigen kann. Es gibt Wohnungen für Familien oder Wohngemeinschaften, Wohnungen für Alleinstehende und  Wohnateliers, daneben das Büro-und Werkstatthaus und jede, jede Menge an  Gemeinschaftsräumen. Und so kannst Du, wenn du Kinder hast, und die aus dem Haus sind, anderen Familien Platz machen und in eine der Wohnungen einziehen,  die kleiner sind. Du kannst natürlich auch eine WG gründen in der jetzt leer gewordenen, großen Wohnung.